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Vorgeschichte

Also ich bin jetzt 23 und seit August letzten Jahres Mutter. Vincent war nicht geplant, zumindest noch nicht. Ich bin jetzt seit 4 1/2 Jahren verheiratet und wir wollten sowieso Kinder nur halt später. Ich versuche nämlich schon zum zweiten mal mein Abitur und habe auch noch keine Ausbildung gehabt. Achja und wir wohnen noch bei meinen Eltern zur Untermiete.

Ich erfuhr erst Anfang Januar, dass ich schwanger war. Zu dem Zeitpunkt war ich schon 7. Woche. Ich hatte vorher einfach nur gedacht die Tage verschieben sich oder fallen stressbedingt aus. Naja Pustekuchen. Da war ich nun am Dienstag und hatte den Schwangerschaftstest in der Hand, Clearblue wo auch angezeigt wird wie lange man schon schwanger ist. Ich hatte natürlich schon die Anzeige für den längsten Zeitraum, ist glaube ich eine 3+ und heißt soviel wie: sie sind schon mindesten 5 Wochen schwanger. Ich war, um die Warheit zusagen sehr frustriet, keine Ahnung wie es hätte weiter gehen sollen. Also am nächsten Tag auf zum Frauenarzt, auch direkt ein neuer, war mit meiner Alten sehr unzufrieden. Nun saß ich da vor ihm mit dem Test in der Tasche und sagte immer noch "wenn ich schwanger bin", hatte nämlich noch die Hoffnung gehabt, dass das Testergebniss falsch war. Tada und er schmunzelte als er sagte, dass das schon sehr eindeutig sei. Wir gingen dann in den Untersuchungsraum und er zeigte mir via Ultraschall Vincent. Dieser Herzschlag war wie liebe auf dem ersten Blick, weg war der Frust.

Direkt danach zur Schule und mit den Lehrern gesprochen, um abzuklären welche Möglichkeiten offen sind um das Abitur doch noch zu beenden, da ich ja schon in der 12. Klasse war und mir dann ja nur ein Jahr fehlen würde. Ich mach jetzt ein Jahr Pause und fange diesen August wieder mit der Schule an.

Die Schwangerschwaft verlief eigentlich recht unkompliziert, hatte gerade mal 2 Wochen übelkeit und habe mich auch nur ein paar mal übergeben. Der Bauch kam auch recht spät, dafür habe ich seine Bewegungen recht früh gespürt. Das einzig nervige war meine Mutter, redete ständig was von Kind verlieren und machte ständig Stress für Nichtigkeiten. Als ich dann in der 20. Woche war, besuchte ich einen Vorbereitungskurs in Dorsten und lernte da die Hebamme Ruth kennen, die bei uns auch die Nachsorge gemacht hatte. Anfangs war ich noch die Jüngste in der Gruppe und es war sehr schwer da Anschluss zu finden. War aber sehr Informativ, man lernte nicht nur wie man Wehen veratmet , und nein kein Hecheln, sondern auch wie die Geburt verlaufen kann und was es so für Krankheiten , z.B. EPH-Gestose, in der Schwangerschaft geben kann.

So um die 36. Woche, hatte ich keine Lust mehr: Die Bänder im Becken taten Weh, Bauch war da und störte etwas beim Schlafen und Vincent wollte sich nicht drehen. Wegen letzterem musste er per Kaiserschnitt geholt werden, ich wollte das nicht, aber für eine Beckenendlagengeburt hätte ich nach Frankfurt am Mai oder nach Coesfeld gemusst. Für eine normale Geburt keine Option gewesen.

Am 15.08.2013 sollte er dann geholt werden, errechneter Termin war der 25.08.2013. Ich hatte dann am 07.08.2013 meinen letzten Termin beim Frauenarzt. In der Nacht zuvor hatte ich Vorwehen, halt ohne Schmerzen und schön unregelmäßig. In der Nacht zuvor hatte ich halt nochmal solche Wehen, aber die gingen den Tag nicht weg. Ganz schlechte Idee war es auch gewesen, eine gute Freundin, die zum Frühstück kam, von der Bushalte zu Fuß abzuholen, denn die war ca. einen Km entfernt. So um 16 Uhr fuhr ich mit meiner Mutter dann ins Krankenhaus in Dorsten, ich war wirklich froh dass sie mitgekommen ist. Nunja ich wurde untersucht und die Diagnose war halt: Wehen ohne Befund, der Muttermund hatte sich nicht geöffnet oder verkürzt. Hieß dann ich kann da bleiben oder aber nach Hause gehen. Es könnte sich zwar einwehen, muss aber nicht. Also wieder nach Hause. So gegen 21Uhr ging es dann wieder ins Krankenhaus: Wehen kamen auf einmal alle 7 Minuten und taten weh. Diesmal war aber mein Mann dabei. Ich bekam eine Vollnarkose, da sich der Muttermund für die PDA zu schnell öffnete. Man war ich unhappy, keine Normalgeburt und keine PDA. So um 22:45 hatten sie ihn dann raus geholt. Von dem Fragekatalog den mir der Anästhesist gestellt hatte will ich gar nicht erst anfangen.

Eine Stunde später erwachte ich und dachte erstmal was für ein Traum, doch als ich mich dann etwas umsah merkte ich, ich bin nicht zuhause. Als ich dann Schritte vernahm, wusste ich sofort da kommt mein Mann mit unserem Sohn. Ich hatte ihn nicht lange im Arm, ich hatte noch Muskelzuckungen von der Anstrengung und fühlte mich wie auf Drogen. Also hatte ich Angst ihn fallen zu lassen. 

Ich blieb dann 6 Tage da, war auch mehr als zufrieden. Es gab nur 2 Punkte an den ich mich störte. Zum einen waren da 2 unhöfliche Krankenschwestern und die Stillberatung. Dazu muss ich sagen, dass es das einzige Thema war womit ich mich in der Schwangerschaft nicht bescvhäftigt hatte. Ende war eine Blustblase und beim 2ten Versuch dann ein Blutschwall und ich hatte dann aufegegeben zu stillen. Im Krankenhaus hat er dann schlecht gegessen und hatte ein Entlassungsgewicht von 2550g. 

Die ersten Tage zuhause waren stressig: Besuch aus der Schweiz, Vincents Kleidung zu groß, keine passende Thermoskanne und ich brauchte Abstilltabletten. Am zweiten Tag wurden wir dann auch vorstellig beim Kinderarzt, da er die Nacht zuvor sich übergeben hatte und einen verwässerten Tropfen Blut im Stuhl hatte. Die Diagnose: Kerngesund. Also sozusagen vollkommen umsonst den Km mit der frischen Kaiserschnittnarbe gelaufen, soviel zum Thema schonen. Am Sonntag fingen seine Dreimonatskoliken an, also sind wir am Montag zu dritt zur Kinderärztin gefahren und haben Sabsimplex bekommen, es half ein bisschen war aber nicht das Gelbe vom Ei. Aber er hatte schon nach 2 Tagen zuhause 250g zugelegt.

Der erste Wachstumsschub ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Pünktlich mit 4 Wochen, war er sehr anhänglich und hat gefuttert wie ein Scheunendrescher, hatte mich echt gefragt wie da so viel rein gehen kann. Die meiste Zeit hatte er dann bei mir Tagsüber auf den Bauch geschlafen, außer seine Bauchschmerzen waren ganz schlimm. Das Kirschkernkissen mochte er gar nicht. Also hatte er Nachts auch bei mir auf dem Bauch geschlafen. Jetzt kommen wieder die an mit: ohhh plötzlicher Kindstot. Erstens ich habe höchstens gedöst, sobald er sich bewegt hatte war ich wach. Zweistens er lebt noch, also geschadet hatte es ihm nicht, eher geholfen bei den Schmerzen denn Schlaf ist auch wichtig und ich rede da jetzt nicht von mir. Zudem hatten wir am 19.09.2013 die U3: 53 cm, 3960g, einen Kopfumfang von 35 cm und eine gesunde Hüfte, es kann bei der Beckenendlage zu Verformungen der Hüfte kommen.

Ich ging auch ab und zu in das Müttercafe im Krankenhaus in Dorsten, ein Wermutstropfen war, dass eine von den zwei Leitungen, genau zu den unhöflichen Krankenschwestern gehörte. Aber nach dem ich so gut wie alles durch hatte wegen den Koliken, bekam ich da den Tip, seine Milch mit Fencheltee anzurühren und tada es half. 

Mit 7 Wochen kam dann auch der nächste Schub, wie zuvor gefressiger und anhänglicher. Gott war ich froh dann ein Tragetuch zuhaben. Wir hatten mit 60€ ein Schnäppchen geschlagen, da ein neu gekauftes von Didymos mal so eben das Doppelte gekostet hätte. Bei Ebay nur 1 mal genutzt und dem Garatieschein: was will man mehr.

Mit 10 Wochen hörte es mit einem großen Schrecken, ehrlich die letzten 5 Tage waren die Hölle, auf und ich ging nicht mehr ins Müttercafe, hatte genug von ihr. Dafür schossen die Zähne pünktlich mit drei Monaten ein und ab da wollte er partout nicht mehr auf dem Rücken schlafen. Nach 5 Tagen hatte ich es dann aufgegeben und ihn auf dem Bauch schlafen lassen, anfangs hatte ich ständig Angst wegen besagtem plötzlichen Kindstot. Gut er spukte kaum und ich habe das Zimmer mehr als gut gelüftet 1-2 Std. Stoßlüften.

Mit 11 Wochen kam dann auch der 3. Schub, das Füttern wurde zur Geduldsprobe, er schrie erstmal immer die Flasche an bevor er trank, fand ich etwas komisch. Dachte erst es wäre Mundsoor, aber der Mund war sauber. War aber zum Glück nach einer Woche vorbei.

Nach einer Woche Ruhe ging der Spaß von vorne Los, ich dachte er hat den nächsten Schub doch erst mit der 19. Woche. Aber auch hier Pustekuchen, dass Ding hat eine Vorbereitungszeit. Da war er dann wirklich anstrengend: Er hatte Hunger, aber Trotzdem war alles interessanter als das Fläschen und als ich gedachte hatte, dass er gar nicht anhänglicher hätte werden können als bei den anderen Schüben, wurde ich hier eines besseren belehrt,

Ab Ende Oktober ging ich dann zu einer Krabbelgruppe in Bottrop. Ich hatte von der erfahren, von jemanden aus Netmoms, ein Forum für Mütter und die es werden wollen. Zu dieser Seite habe ich ein zwiespältiges Verhältnis: Sehr viel Rumgezicke. Achja und aufeinmal schlief er dann wieder auf dem Rücken, war ich erleichtert.

Mitte November fing dann meine Mutter an zu nerven, ich würde den Kleinen überfüttern. Also hatte ich Ende November deshalb einen Termin bei der Kinderärztin gemacht. Er wog dann ca 6500  und war endlich Normalgewichtig, aber dass hätte glaub ich ihr die Kinderärztin erzählen können, sie sagt immer noch er ist zu dick. Nach diesem Termin hatte ich aber den Kinderarzt gewechselt. Sie meinte halt ich soll Vincent nach Plan füttern und er dürfe nicht mehr als 170 ml pro Flasche trinken und ich muss den Teesauger, wir verwenden Nuk und Milchsauger, oder ihm  einfach die Flasche wegnehmen. Wir hatten dass mal mit dem Teesauger versucht nach 4 Tagen hatte ich aufgeben. Er hatte nur noch geschlafen und am Ende nur 500 ml ab Tag 2 täglich getrunken, darauf meinet sie nur dass wäre egal.

Am 09.12.2013 hatten wir die U4: 71 cm, 7110g und einen Kopfumfang von 43 cm. Also bei der Größe, ich will gar nicht wissen wie dämlich ich drein geschaut haben musste. Ich hatte sogar gebeten ein 2tes mal nach zu messen, natürlich gleiches Ergebniss. Durchschnittlich ist ein Junge erst mit 7 Monaten so groß und ich bin nicht gerade groß mit 1,63 m. Er bekam da auch erst seine erste Impfung, außer dass er viel geschlafen hatte war nichts. Über Weihnachten waren wir auf den ersten Familien Urlaub im Harz und dass mit den Öffentlichen, ich glaub wir brauchten mehr als 7 Std. Irgenwie war der Urlaub semi entspannt. Wir waren bei seiner Familie: Eine ist ohne ersichtlichen Grund gegangen und hatte vorher noch Terz gemacht und wieder andere waren zu aufdringlich was Vincent angeht. Ich war wirklich froh wieder nachhause zu fahren. Silvester haben wir alle Drei verschlafen XD 

13.2.14 11:14
 


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